Über uns

Wir haben es uns als Vere­in zum Ziel geset­zt, das The­ma Astronomie der bre­it­eren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Hierzu bieten wir in unregelmäßi­gen Abstän­den Kurse und Vorträge über die Him­mel­skunde sowie Teleskop­beobach­tun­gen an. Dafür kön­nen wir das Teleskop am Gym­na­si­um Peg­nitz nutzen.

Ein Teleskop ist ein Instru­ment, das Licht sam­melt und fokussiert. Die eine Sorte von Teleskopen benutzt zum Fokussieren des Lichts Lin­sen (deshalb Lin­sen­te­leskop oder Refrak­tor genan­nt), die andere Bauart Spiegel (Spiegel­te­leskop oder Reflek­tor). Bei­de Arten haben gewisse Vorzüge, aber auch gewisse Nachteile. Ein Teleskop ist aber umso leis­tungs­fähiger, je mehr Licht es sam­meln kann. Dies hängt wesentlich davon ab, wie groß die Öff­nung für den Lichtein­tritt ist. Mit Spiegeln kann man aus mehreren Grün­den Teleskope mit großen Öff­nun­gen leichter und damit auch viel kostengün­stiger bauen. (Große optis­che Lin­sen haben z.B. ein großes Gewicht und sind aufwändig herzustellen.) Der Spiegel oder die Ein­trittslinse heißt Objek­tiv des Fer­n­rohrs. Jed­er Spiegel und jede Linse hat eine bes­timmte Bren­nweite.

Das Teleskop sam­melt das Licht und fokussiert es in einem Punkt, dem Bren­npunkt. Dieses Zwis­chen­bild wird mit einem Oku­lar, d.h. ein­er Augen­linse (oder Lupe) betra­chtet. Die Ver­größerung des Teleskops erhält man, wenn man die Bren­nweite des Objek­tivs durch die Bren­nweite des Oku­lars divi­diert. Mehr als etwa 400fache Ver­größerun­gen sind aber für unseren Stan­dort nicht sin­nvoll, weil die Luftun­ruhe der Atmo­sphäre es nicht zulässt, dass dann im Teleskop noch ein schar­fes Bild des betra­chteten Objek­ts entste­ht.